stín
Krankenhausversorgung
-
Abteilung für die nachfolgende Langzeitintensivpflege
SWISS MED CLINIC hat eine moderne Abteilung für die nachfolgende Langzeitintensivpflege aufgebaut (tschechische Abkürzung „NIP"). Die Abteilung bietet denjenigen Patienten ihre Dienste an, deren Gesundheitszustand zwar völlig oder teilweise stabilisiert ist, bei denen jedoch weiterhin einige grundsätzliche Vitalfunktionen versagen oder bei denen ein Risiko eines solchen Versagens vorhanden ist. Der Patient ist deshalb langfristig auf eine technische Unterstützung einer oder mehrerer Vitalfunktionen angewiesen.

nemocniční péče

In den letzten Jahrzehnten kam es in der Tschechischen Republik wie auch weltweit im Bereich der Wissenschaft, des Gesundheitswesens und dessen Organisation zu erheblichen Fortschritten. All diese Veränderungen führten zu einer Situation, in der der Anteil derjenigen Patienten ständig zunimmt, die Verletzungen und Erkrankungen überleben, die bis vor Kurzem noch regelmäßig zum Tod des Patienten führten. Es handelt sich um Patienten nach einer kritischen Erkrankung oder Verletzung, deren Gesundheitszustand schon stabilisiert ist, die jedoch Unterstützung einer der elementaren Lebensfunktionen brauchen, am häufigsten die Unterstützung der Atmung. Diese Patienten werden von verschiedenen Zentren für Intensiv- und Notfallmedizin aufgenommen. Dies betrifft meistens Patienten nach Kopfverletzungen oder nach komplizierten Verletzungen mehrerer Organe, nach Wirbelsäulen- und Rückenmarksverletzungen, nach schweren Schlaganfällen, nach größeren Operationen sowie Patienten mit verschiedenen chronischen Lungenerkrankungen.

Mit den oben genannten Fakten hängt der wachsende Bedarf für den (Auf)Bau von Zentren zusammen, die sich gerade auf die Problematik der Pflege dieser Patiententypen spezialisieren. Es ist nicht ideal, wenn die oben genannten Patienten langfristig in medizinischen Notfallzentren untergebracht werden, z.B. in Anästhesiologie-Reanimationszentren (tschechische Abkürzung „ARO" oder auf Intensivstationen (tschechische Abkürzung „JIP"). Diese Zentren sind in erster Linie auf die Notfallversorgung von kritisch kranken Patienten spezialisiert und dem entsprechen auch ihr Aufbau und ihre Ausrüstung. Für die langfristige Pflege, die andere Erfordernisse hat, sind sie nicht geeignet.

Die Aufgabe der Langzeitintensivpflege ist nicht nur die Diagnose und Behandlung eines akuten gesundheitlichen Problems, sondern auch die Einübung von lebensnotwendigen Fähigkeiten und der Anfang der Bemühung, dem Patienten seine Resozialisierung zu erleichtern. Dieses Verfahren ist sehr komplex und umfasst nicht nur die Betreuung durch Ärzte (Anästhesisten, bzw. Intensivisten), spezialisierte Krankenschwestern, Physiotherapeuten und andere Fachleute, sowie durch weitere Spezialisten wie z. B. Sozialarbeiter, Psychologen, Logopäden und Ergotherapeuten. Eine wichtige Rolle im gesamten Prozess und bei der Resozialisierung des Patienten spielen seine Familie und, wenn möglich, häufige Besuche.

Das Ziel des Abteilung für Langzeitintensivpflege ist die Fortsetzung eines etablierten primären Behandlungsprozesses des Patienten, die Aufhebung seiner Abhängigkeit von der Unterstützung der elementaren Lebensfunktionen (falls dies die Art der Erkrankung überhaupt erlaubt), eine intensive tägliche Physiotherapie und der Beginn bzw. eine Fortsetzung der Einübung der lebensnotwendigen Fähigkeiten, z. B. der Kommunikationsfähigkeit mit der Umgebung, der Nahrungsaufnahme oder der Sekretion. Im erheblichen Maße werden im Zentrum für Langzeitintensivpflege die Prinzipien basaler Stimulation angewendet, die deutlich den komplexen Heilungsprozess unterstützen und beschleunigen.

Die Aufgabe des Abteilung für Langzeitintensivpflege endet in dem Moment, in dem sich der Zustand des Patienten soweit verbessert hat, dass er von der Unterstützung der elementaren Lebensfunktionen nicht mehr abhängig ist, dass er in der Lage ist, ohne Unterstützung zu atmen, effektiv husten zu können und Nahrung aufzunehmen.


Unsere Fachärzte:

Oberarzt. Dr. med. Martin Mašek

Dr. med. Tomáš Sereghy


Umfang der gewährleisteten Fürsorge:

Unsere Abteilung für Langzeitintensivpflege wurde vor kurzem umfassend rekonstruiert und modernisiert und ist mit modernsten Geräten ausgestattet, die sowohl eine umfassende Überwachung als auch die Unterstützung fast aller grundlegenden Lebensfunktionen ermöglichen. Wir können uns hier dank einem direkt auf der Abteilung sich befindenden Analysator alle grundlegenden biochemischen Untersuchungen innerhalb von nur ein paar Minuten ausführen. Auch alle grundlegenden Laboruntersuchungen können wir dank eines eigenen Labors innerhalb kürzester Zeit durchführen. Im Gebäude steht die Abteilung für Radiodiagnostik und Biochemie zur Verfügung, und ferner stehen dem Patienten mehrere Fachärzte zur Seite, die in der Abteilung Konsiliardienste leisten. Alle weiteren eventuell nötigen Untersuchungen werden für uns von den entsprechenden Abteilungen unserer Vertragspartner durchgeführt, zu denen z. B. die Universitätsklinik Motol, Prag 5, die Universitätsklinik Plzeň, die Poliklinik in Tachov und noch einige weitere, zählen.

Bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustands sind wir in der Lage, den Kreislauf und die Atmung der betroffenen Patienten wirksam zu stabilisieren. Gleichlaufend leisten wir außer der beschriebenen Intensivfpflege auch die unterstützende Fürsorge. Es handelt sich insbesondere um die täglich durchgeführte qualitative Physiotherapie und um die Dienstleistungen eines Psychologen. Das sämtliche Personal der Abteilung bildet sich auch intensiv auf dem Gebiet der basalen Stimulation weiter, wobei die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sofort im Rahmen einer umfassenden Fürsorge für unsere Patienten eingesetzt werden können.

Basale Stimulation

Die Basale Stimulation ist ein in Deutschland vom Professor Andreas Fröhlich, der von 1994 bis 2007 den Lehrstuhl für Geistigbehindertenpädagogik am Institut für Sonderpädagogik der Universität Koblenz-Landau innehatte, entwickeltes Konzept. Prof. Christel Bienstein, Diplompädagogin und Krankenschwester, Leiterin des Departments Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke, hat das Konzept auf die Pflege übertragen.

Basale Stimulation ist ein in den europäischen Ländern sehr anerkanntes Konzept, es wird auf dem Gebiet der speziellen Pädagogik und der Behandlungspflege verwendet. Das Konzept der Basalen Stimulation betrachtet den Patienten als eine selbständige Einheit, die individuelle Pflege braucht. Es wird erfolgreich bei Patienten mit schweren kombinierten Mängeln, körperlicher Behinderung, mentaler Behinderung, bei Patienten im Koma, bei Patienten im apathischen Zustand, nach Gehirnverletzungen, nach schweren Unfällen und bei Patienten im langfristigen künstlichen Schlaf, bei Senioren mit Wahrnehmungsänderungen, bei vorzeitig geborenen Kindern, eingesetzt.

Die Basale Stimulation geht davon aus, dass der menschliche Körper in der Lage ist, Signale zu empfangen und anschließend auf sie zu reagieren. Solange ein Mensch wahrnimmt, ist er in der Lage sich zu bewegen, bzw. zu kommunizieren – Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation durchdringen sich nämlich durcheinander.

Das menschliche Gehirn ist ein einzigartiges Organ, das fähig ist, Erlebnisse zu speichern und aufzubewahren. Eine nach diesem Konzept arbeitende Schwester bemüht sich, dem Patienten solche Anregungen anzubieten, welche mit seiner biographischen Anamnese korrespondieren und sie bemüht sich ferner, dem Patienten zu helfen, diese Erlebnisse wieder zu erneuern. Die Aufgabe der Schwester liegt darin, einem schwer kranken Menschen zu helfen, seine Bewegung zu unterstützen und die Kommunikation des Patienten mit der Umgebung herzustellen.


Es wird den Patienten empfohlen, Folgendes mitzubringen und dies bei dem behandelnden Personal zu deponieren:

  • persönliche Kosmetik, Lieblingsparfum
  • Fotos, Bilder (nicht viel, bevorzugtes Format ist DIN A4)
  • persönliche Bekleidung (T-Shirts, Shorts, Jogginghosen, Pyjama, warme Socken…)
  • Discman oderMP3-Player mit Lieblingsmusik, gesprochenem Wort, persönlicher Nachricht…
  • Sie können auch einen Talisman, ein Plüschspielzeug u.ä. mitbringen.


Die Pflege von Patienten ist immer strikt individuell und richtet sich nach den Möglichkeiten des gesundheitlichen Zustands des jeweiligen Patienten.

Ausstattung der Abteilung


Monitore grundlegender Lebensfunktionen

Vorhanden sind Monitore grundlegender Lebensfunktionen MINDRAY PM 9000 für jeden Patienten und ein Reserve- und ein Transport-Monitor. Diese Geräte ermöglichen beim Patienten EKG, Blut-Sauerstoff-Niveau (sog. Blut-Saturation mit Sauerstoff), Atmungsfrequenz, Blutdruck mittels indirekter und direkter (sog. invasiver) Methode, den zentralen Venendruck (falls ein Katheter in sog. Zentralvene dem Patienten eingeführt wurde) zu beobachten. Alle verfolgten Monitoring-Daten werden gleichzeitig an die Hauptzentrale weitergeleitet, was dem behandelnden Personal eine permanente Kontrolle der einzelnen Patienten ermöglicht.


Ventilatoren für künstliche Lungenventilation Viasys Vela a T-Bird AVS

Diese Geräte ermöglichen die Atmung bei solchen Patienten sicherzustellen, welche aus irgendeinem Grund nicht fähig sind, allein ohne eine äußere Unterstützung genügend effektiv atmen zu können. Sie ermöglichen sowohl eine vollständige Atmungsübernahme als auch nur eine teilweise Atmungsunterstützung und allmähliche Entwöhnung des Patienten von dieser Unterstützung.


Transportventilatoren

Dieser Ventilatoren  ermöglichen je nach Bedarf die von einer künstlichen Lungenventilation abhängigen Patienten zu transportieren, gleich ob es sich um Baden in einem Bad in einem Spezialbett oder um einen Transport zu erforderlichen Untersuchungen oder Behandlungen außerhalb der Räume der Abteilung handelt.


Wärme-Nebulisatoren Fisher & Paykel Elton

Diese Geräte ermöglichen dem Patienten die Zufuhr von erwärmtem und befeuchtetem Sauerstoff, was insbesondere während einer Ventilator-Entwöhnungsphase und der anschließenden Spontanventilation äußerst wichtig ist.


Infusionspumpen Argus

Die Infusionspumpen ermöglichen eine ununterbrochene und genaue Verabreichung der vom Arzt vorgeschriebenen Mengen der einzelnen Infusionen in den Blutkreislauf des Patienten.



Lineare Dosiereinrichtungen BC IPB2050

Die linearen Dosiereinrichtungen ermöglichen eine sehr genaue und ununterbrochene Verabreichung von verdünnten Arzneimitteln, direkt in den Blutkreislauf des Patienten.


Elektrische Betten Linet Eleganza Smart

Diese Betten ermöglichen eine allseitige Manipulation mit einem liegendem Patienten, genau je nach den Bedürfnissen sowohl des Patienten als auch des behandelnden Personals.


Aktive Wundliege-Prophylaxe Matratzen Linet ProDerm 1 Plus

Diese Matratzen machen den Patienten den nötigen Aufenthalt im Bett so bequem, wie es nur geht, und gleichzeitig kann man mit diesen Matratzen dank ihrer speziellen Konstruktion in dem maximal möglichen Maß einer Entstehung von Wundliegen vorbeugen. Wenn es schon zu Wundliegen gekommen ist, machen diese Matratzen die weitere Wundliegenbehandlung erheblich leichter und schneller.


Bronchoskop Olympus

Dieses Gerät macht eine Untersuchung von Atemwegen unter direkter Blickkontrolle des behandelnden Arztes möglich. Gleichzeitig ermöglicht es – außer Entnahme von Proben – auch eine zielbewusste und schonende Absaugung vom Sekret, das eventuell in den Atemwegen des Patienten stagnieren könnte.


Badewanne Bett

Wenn der gesundheitliche Zustand von Patienten es zulässt, verläuft das Baden im Bad in diesem speziellen Bett. Sowohl die Hygiene als auch die Wundliegen-Vorbeugung ist so erheblich wirksamer als das Waschen des Patienten in einem normalen Bett.

Alle Zimmer sind mit Fernsehern ausgestatten, die den Empfang von allen frei verfügbaren Fernseh- und Hörfunkprogrammen ermöglichen. Weiterhin steht hier eine drahtlose Internet Verbindung (WLAN/WiFi) zur Verfügung.



  • Nejlepší nemocnice - Bezpečnost a spokojenost pacientů je důležitá
  • Nejusměvavější nemocnice - Úsměv je důležitá součást jakékoliv léčby